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Prozessmanagement - was ist das überhaupt

Analyse und Optimierung der Ablauforganisation sind die Kernaufgaben des Prozessmanagements. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die bereichsübergreifenden Abläufe gelegt, zumal genau hierin, wie die Praxis regelmäßig zeigt, erhöhter Optimierungsbedarf gegeben ist. Ein Grund dafür ist das traditionelle Denken in rein funktionalen Organisationsstrukturen. In solchen Strukturen sind die Abläufe im Regelfall überwiegend geteilt bzw. untergliedert; das heißt, dass einzelne Abteilungen an der Unternehmensgesamtleistung „nur“ ganz bestimmte, stark abgegrenzte Arbeitsanteile erbringen. Zweifelsohne haben solche Strukturen nach wie vor großen Wert, doch zeigen sich in einer aktuell sehr komplexen und schnelllebigen Arbeitswelt die Nachteile der rein funktionalen Organisationsstrukturen deutlich. Es gibt lange Abstimmungswege, zeitaufwendige Entscheidungsfindungen, teils erhebliche Koordinationsprobleme und es gibt nicht selten Bereichs- bzw. Abteilungsleiter, die ausschließlich auf die Optimierung und/oder den Machterhalt ihres Verantwortungsbereichs fokussiert sind. Bürokratie und in der Folge Schwerfälligkeit bzw. mangelnde Flexibilität sind erheblich. Gerade der Blick auf die Unternehmensschnittstellen, sprich auf die bereichs- bzw. abteilungsübergreifenden Abläufe, ist daher für eine Ablaufverbesserung bzw. Prozessoptimierung essenziell. Prozessmanagement identifiziert in einem Unternehmen die Schlüsselabläufe, die erfolgserheblich sind, um sie im Hinblick auf die Unternehmensziele bzw. Unternehmensnotwendigkeiten zu verbessern bzw. zu optimieren.

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