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Was Orchester und Prozesse gemeinsam haben

Es lässt sich kurz und einfach zusammenfassen was Orchester und Prozesse gemeinsam haben. Beide funktionieren nur dann, wenn die einzelnen Schritte aufeinander abgestimmt sind. Ist dies nicht der Fall entstehen Dissonanzen.

In Unternehmen ist prozessorientiertes Denken insofern von Wichtigkeit, als ein reibungsloser Ablauf der zu bewältigenden Aufgaben den Unternehmenswert erhöht. Durch prozessorientiertes Denken können Schwachstellen im Unternehmen, in den Unternehmensabläufen offengelegt werden. Durch diese Offenlegung wird ein Gegensteuern überhaupt erst möglich. Prozessorientiertes Vorgehen führt regelmäßig zu mehr Flexibilität, und in Zeiten kontinuierlicher bzw. häufiger Veränderung muss Flexibilität auch als Investition betrachtet werden.

Durch Prozessanalyse (Process Mining) ist es möglich derartige Schwachstellen aufzuspüren. Prozessanalyse ist ein Zusammenspiel aus der Analyse digitaler Spuren sowie dem Prozessmanagement eines Unternehmens. Eine Zusammenarbeit ist dabei mit der IT erforderlich. Sie stellt im Regelfall die Daten die es auszuwerten gilt den Analysten zur Verfügung. Es versteht sich von selbst, dass in eine derartige Prozessanalyse auch betroffene Abteilungen einzubinden sind.

Der Zahlungsprozess (P2P, Procure-to-pay-Process) ist generell ein kritischer Bereich für Unternehmern. Dieser Prozess, der sich vom Wareneinkauf bis eben zur Warenbezahlung erstreckt, ist in viele Teilschritte untergliedert. Dieser Prozess kann durch Prozessanalyse (Process Mining) auf Schwachstellen hin beispielsweise dann überprüft werden, wenn die diesbezüglichen Erfolgskennzahlen nicht erreicht werden. Die Daten werden visualisiert und ausgewertet. Bei einer solchen Auswertung kann beispielsweise festgestellt werden, dass ein Teilprozess länger als angenommen dauert. Doch nicht nur das, beispielsweise kann auch festgestellt werden, wo ein Teilprozess regelmäßig stockt bzw. zirkuliert.

Prozessanalyse macht es möglich Diskussionen über Verbesserungen, Veränderungen faktenbasiert zu führen. Es liegen ausgewertete Ergebnisse hierfür vor. Die Daten aus dem aktuell ablaufenden Prozess können beispielsweise mit den Daten des modellierten Ideal- bzw. Optimalprozesses verglichen werden. Nun kann das Prozessmanagement in Zusammenarbeit mit den betroffenen Abteilungen und Bereichen Lösungsmöglichkeiten erarbeiten.

 

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